Höre ich schlechter – oder nuscheln die anderen?
Ein HNO-Arzt erklärt die drei Stufen von Hörverlust, woran Sie Ihre erkennen und welche von drei Möglichkeiten zu Ihnen passt.
Aktualisiert am 10. Oktober · 6 Min. Lesezeit
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Dann lesen Sie den Artikel zuerst selbst. Danach können Sie ihn mit einem Tipp weiterschicken. Von einem Arzt nehmen Eltern so etwas eher an als von den eigenen Kindern.
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Sie merken, dass Sie manches nicht mehr so gut verstehen wie früher. Beim Familienessen. Am Telefon. Beim Fernsehen.
Aber Sie sind nicht sicher, wie schlimm es ist. Und ob das überhaupt schon zählt.
Ich bin HNO-Arzt, und was jetzt kommt, werden Kollegen lesen. Ich schreibe es trotzdem. Weil ich es nicht mehr aushalte, was in meinem Sprechzimmer passiert.
Immer wieder sitzt jemand vor mir und sagt: „Eigentlich höre ich ganz gut. Die anderen nuscheln.“ Und fast immer hat diesem Menschen nie jemand erklärt, was in seinem Ohr passiert.
Das will ich hier tun. In wenigen Minuten wissen Sie:
- welche drei Stufen es gibt und woran Sie Ihre erkennen,
- warum Sie Stimmen hören, aber Wörter nicht verstehen,
- und welche Möglichkeit zu Ihrer Stufe passt. Eine davon kostet keine tausend Euro. Direkt dorthin ↓
Die drei Stufen: Wo stehen Sie?
Hörverlust wird in Dezibel gemessen. Je höher die Zahl, desto lauter muss ein Ton sein, damit Sie ihn hören.
- Sie hören, dass jemand spricht, aber nicht immer, was.
- Frauen- und Kinderstimmen werden undeutlich.
- Restaurants und Familienfeiern werden anstrengend.
- Der Fernseher läuft lauter als früher.
- Auch ruhige Gespräche brauchen Nachfragen.
- Telefonieren wird schwierig.
- Andere sprechen Sie darauf an.
- Ohne Hilfe ist ein Gespräch kaum möglich.
Bei deutlicher Einbuße führt der Weg über ein angepasstes Hörgerät. Bitte lassen Sie das Gehör messen.
Was passiert, wenn man nichts tut
Eine Patientin, 70, hat es mir so beschrieben: „Beim dritten Mal nick ich nur noch.“
Warum Sie Stimmen hören, aber Wörter nicht verstehen
In Ihrem Innenohr sitzt die Hörschnecke. Darin stehen Tausende feine Sinneszellen, die Haarzellen. Sie verwandeln Schall in Signale für das Gehirn.
Diese Haarzellen haben eine Eigenschaft, die kaum jemand kennt: Sie wachsen nicht nach. Was über die Jahre verloren geht, bleibt verloren. Und es trifft zuerst die Zellen für die hohen Töne.
Genau dort liegen die Zischlaute: s, f, t, sch. Sie sind leise, aber sie entscheiden, welches Wort gemeint ist. Die Vokale, also a, e, o, sind laut und kommen weiter an.
Die Zischlaute sind das Kleingedruckte der Sprache.
Sie hören, dass jemand spricht. Aber nicht, was.
Sie bilden sich das nicht ein: Bei Ihnen kommt wirklich genuschelt an.
Mit den Augen kennen Sie das schon. Ab Mitte 40 verschwimmt das Kleingedruckte. Mehr Licht hilft kaum. Es fehlt nicht Helligkeit, es fehlt Schärfe.
Beim Hören ist es genauso. Deshalb hilft „stell halt lauter“ so wenig. Lauter macht alles lauter: die Vokale, das Geschirr, den Fernseher. Das Kleingedruckte wird dadurch nicht schärfer.
Kann man die Haarzellen wieder wachsen lassen? Daran wird geforscht. In der Praxis gibt es das heute nicht. Wer jetzt besser verstehen will, braucht jetzt eine Lösung.
Hier sehen Sie den Hörverstärker, der die Zischlaute zurückholt →
Ihre drei Möglichkeiten
Viele warten Jahre. In dieser Zeit wird das Nicken zur Gewohnheit und das Familienessen zur Anstrengung.
Bei Stufe 3 ist das der richtige Weg. Bei Stufe 1 ist es oft eine Sackgasse:
- Die Kasse zahlt erst ab 30 dB auf dem besseren Ohr und wenn Sie von 100 Wörtern höchstens 80 verstehen. Wer besser hört, bekommt nichts.
- Wer beim Akustiker mehr will als das Kassenmodell, zahlt im Schnitt 1.657 € aus eigener Tasche. Das ist der höchste Aufpreis aller Hilfsmittel in Deutschland (Mehrkostenbericht der Krankenkassen).
- Bis zum fertigen Kassengerät vergehen oft Monate.
- Und rund 2 von 5 Menschen legen ihr Hörgerät am Ende in die Schublade.
Zu gut für die Kasse, zu schlecht für den Alltag.
Bei leichter Alterssichtigkeit gehen Sie nicht zum Optiker und lassen sich eine Gleitsichtbrille für mehrere Hundert Euro anpassen. Sie kaufen eine Lesebrille. Sie macht genau das scharf, was verschwimmt. Und das reicht.
Ein guter Hörverstärker macht für das Ohr, was die Lesebrille für das Auge macht. Er ist für Sprache gebaut, nicht für Lärm.
Deshalb rate ich Patienten mit leichter Einbuße heute: Testen Sie erst einen Hörverstärker, bevor Sie ein Hörgerät holen.
Zum Lumavelle Hörverstärker Pro: Herbst-Aktion 149 € statt 299 € →
Hörgerät oder Hörverstärker: Was ist der Unterschied?
Viele werfen beides in einen Topf. Dabei sind es zwei verschiedene Dinge, so wie Gleitsichtbrille und Lesebrille.
Kurz gesagt: Das Hörgerät ist die Gleitsichtbrille, vom Fachmann auf Sie vermessen. Der Hörverstärker ist die Lesebrille: nicht auf Sie vermessen, aber genau für das häufigste Problem gebaut, die verschwimmenden Zischlaute.
Bei leichter Einbuße reicht oft die Lesebrille. Bei deutlicher Einbuße brauchen Sie die Gleitsichtbrille.
Prüfen Sie hier, ob die Herbst-Aktion noch gilt →
„Muss so ein Gerät nicht angepasst werden?“
Eine berechtigte Frage. Bei Stufe 3: ja. Bei Stufe 1 meistens nicht. Der Verlust beginnt fast immer gleich, oben bei den hohen Tönen. Die Lautstärke stellen Sie selbst ein, links und rechts getrennt.
Das sage nicht nur ich:
Dr. Marianne Bergmann, ehemalige Audiologin mit über 30 Jahren im Beruf, hat diese Studien ebenfalls geprüft. Sie hat selbst jahrzehntelang Hörgeräte verkauft.
Lumavelle Hörverstärker Pro: das Lesebrillen-Prinzip fürs Ohr
Ich empfehle nichts, was ich nicht kenne. Genau das habe ich geprüft, bevor ich es überhaupt erwähne: was drinsteckt, was es kann, und was passiert, wenn jemand es zurückschicken will.
Mein Urteil: 10 von 10.
So funktioniert er:
- Für Sprache gebaut: Er verstärkt den Bereich, in dem Stimmen liegen, von tiefen Männerstimmen bis hinauf zu den Zischlauten (200 bis 8.000 Hz), um bis zu 25 dB.
- Eine Taste, vier Stufen: Kurz drücken, eine Stufe lauter. Ihre Einstellung bleibt gespeichert.
- Schaltet sich selbst ein, sobald Sie ihn aus dem Ladecase nehmen. Keine App, kein Display, kein Handy.
- Pfeift nicht, wenn das passende Ohrstück dicht im Ohr sitzt. Ohrpassstücke in verschiedenen Größen liegen bei.
Eine Studie (Cho 2019) fand bei leichter bis mittlerer Hörminderung keinen wesentlichen Unterschied zwischen einem gut ausgestatteten Hörverstärker und einem Basis- oder Premium-Hörgerät. 41 % der Teilnehmer bevorzugten sogar den Verstärker.


- 120 Tage Geld-zurück-Garantie
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Was Kunden sagen

„Ich war skeptisch. 149 € für etwas, das man sonst beim Akustiker für tausende Euro bekommt? Aber ich wollte erstmal testen, ob mir überhaupt ein Verstärker hilft, bevor ich den großen Schritt mache. Was soll ich sagen — die Dinger sind erstaunlich gut.“

„Mein Mann hat dann den Lumavelle bestellt, weil ich mich vor dem Gang zum Akustiker gedrückt habe. Am ersten Abend war ich ehrlich überrascht: Stimmen waren auf einmal klar, nicht nur lauter.“

„Ich hatte Angst, dass die Geräte drücken oder nach einer Stunde unangenehm werden. Nix davon. Ich vergesse manchmal, dass ich sie trage.“
Klein, unauffällig, passt
- So groß wie eine Kaffeebohne, rund 2 Gramm, sitzt im Ohr.
- 15 bis 20 Stunden am Stück. Das Ladecase lädt jedes Gerät 4- bis 5-mal nach. Abends rein, morgens voll.
- Geht mit Brille, im Garten, beim Spaziergang.
- Kein Hörtest, kein Rezept, keine App.
Dr. Bergmann sagt ehrlich: Die ersten Tage klingt alles ungewohnt. Geben Sie ihm eine Woche.
Wie können 149 € reichen?
Vielleicht denken Sie jetzt: 149 €, das kann nicht funktionieren.
Das ist kein Geheimnis in der Branche. Ich kenne diese Preise aus meinem Berufsalltag. Sie stehen nur nicht auf der Rechnung, die Sie bekommen.
- Die Bauteile eines Hörgeräts kosten in der Herstellung rund 110 bis 140 €.
- Dr. Bergmann sagt: Die meisten Hörgeräte kosten im Einkauf rund 150 €.
- Der Rest des Preises geht an Laden, Personal, Provision, Verwaltung und Werbung.
Der Hörverstärker Pro kommt ohne den Laden drumherum. Deshalb kostet er 149 €.

Und die Geräte für 20 Euro aus dem Internet? Darin stecken nur ein Lautsprecher und ein Akku in einer Plastikschale. Sie machen lauter, nicht deutlicher. Wer so ein Gerät probiert hat, hat keinen guten Hörverstärker probiert.
Wie lange der Hörverstärker Pro noch lieferbar ist, kann mir niemand sagen.
Stellen Sie sich das nächste Sonntagsessen vor
- Sie verstehen Ihre Enkelin beim ersten Mal.
- Sie lachen an der richtigen Stelle.
- Der Fernseher läuft wieder normal laut.
- Und niemand muss sich wiederholen.
Meine Patienten sagen mir danach fast alle denselben Satz: „Hätte ich das mal früher gemacht.“
Und wenn Sie eine Frage haben, schreiben Sie eine Mail: Es antwortet ein Mensch, rund um die Uhr.
Sie haben 120 Tage Zeit, den Hörverstärker zu Hause zu testen. Sind Sie nicht zufrieden, bekommen Sie den Kaufpreis zurück. So einfach geht es:
- Mail mit Ihrer Bestellnummer an info@lumavelle.de.
- Das Gerät vollständig zurückschicken: beide Hörverstärker und das Ladecase. Die Rücksendung zahlen Sie.
- Innerhalb von 14 Tagen nach Eingang ist Ihr Geld zurück, auf demselben Weg, auf dem Sie bezahlt haben.
So geht es weiter:
- 1 Paar oder 2 Paar wählen.
- In den Warenkorb legen und bestellen.
- Lieferung in 4 bis 8 Werktagen, Versand gratis.

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Häufige Fragen
Ist das ein Hörgerät? Was ist der Unterschied?
Nein. Ein Hörgerät wird vom Akustiker nach einem Hörtest auf Ihr Gehör programmiert und ist ein Medizinprodukt. Der Lumavelle Hörverstärker Pro ist ab Werk auf den Sprachbereich eingestellt, Sie wählen nur die Lautstärke. Er ist für leichte bis mittlere Einbuße gedacht. Bei deutlicher Einbuße führt der Weg über ein angepasstes Hörgerät. Bitte lassen Sie dann Ihr Gehör messen.
Brauche ich einen Hörtest oder ein Rezept?
Nein. Kein Hörtest, kein Rezept, keine App. Laden, Ohrstück aufsetzen, einsetzen, Lautstärke per Taste wählen.
Pfeift das Gerät?
Nicht, wenn das passende Ohrstück dicht im Ohr sitzt. Dafür liegen Ohrpassstücke in verschiedenen Größen bei.
Sieht man es?
Kaum. Ein Gerät ist so groß wie eine Kaffeebohne (rund 20 × 12 mm) und wiegt rund 2 Gramm.
Wie lange hält der Akku?
15 bis 20 Stunden am Stück. Das Ladecase lädt jedes Gerät 4- bis 5-mal nach. Vor dem ersten Tragen 5 bis 6 Stunden laden.
Wann kommt meine Bestellung?
In 4 bis 8 Werktagen. Der Versand ist gratis.
Und wenn er mir nicht hilft?
Dann gilt die 120 Tage Geld-zurück-Garantie: Schreiben Sie uns mit Ihrer Bestellnummer an info@lumavelle.de und senden Sie das Gerät vollständig zurück (beide Hörverstärker und Ladecase). Den Kaufpreis erstatten wir innerhalb von 14 Tagen nach Eingang. Die Kosten der Rücksendung tragen Sie.
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Ohne Diskussion, ohne Überreden: Der Arzt erklärt es, Sie müssen nichts sagen. Und wenn Sie es lieber schenken: 120 Tage zum Testen, mit Geld-zurück-Garantie.
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Die ersten zwei Tage war alles irgendwie zu viel — jedes Geräusch war plötzlich da. Das Rascheln der Zeitung, der Wasserhahn, das eigene Kauen. Nach einer knappen Woche hatte ich mich dran gewöhnt und will sie nicht mehr missen. Aber wer sofort perfektes Hören erwartet, muss kurz Geduld mitbringen.
Man muss realistisch bleiben: Es ist ein Verstärker, kein programmiertes Hörgerät. Für leichte Schwerhörigkeit wie bei mir ist es perfekt. Meine Schwester, die deutlich schlechter hört, hat damit weniger Erfolg. Für den richtigen Einsatzbereich aber sehr empfehlenswert.
Bei deutlicher Einbuße führt der Weg über ein angepasstes Hörgerät. Bitte lassen Sie das Gehör messen.
Kein Bluetooth, keine App, kein Pairing. Auspacken, laden, reinsetzen, Lautstärke einstellen — fertig. Genau so muss das sein.
Das erste Paar hab ich seit vier Monaten. Jetzt eins für meine Frau bestellt. Wir verstehen uns wieder — im wahrsten Sinne. 😄
Trage sie jetzt seit einem Monat, jeden Tag. Gespräche sind klarer, Fernsehen macht wieder Spaß. Preis-Leistung stimmt.
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