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Hören im Alter · Eine Audiologin erzählt

Laut genug war es. Verstanden hat er trotzdem kein Wort.

30 Jahre habe ich Hörgeräte verkauft. Warum das 20-Euro-Gerät pfeift und nichts bringt, sagt Ihnen im Laden keiner. Hier steht es.
Von Dr. Marianne Bergmann, ehemalige Audiologin
Von Dr. Marianne Bergmann, ehemalige Audiologin
Aktualisiert am 1. Oktober 2026 · Lesezeit rund 5 Minuten
Prüfmuster des Lumavelle Hörverstärker Pro im Labor

Wenn Sie bei Tisch nur noch nicken. Wenn bei Ihnen der Fernseher lauter läuft als bei allen anderen. Wenn Sie ein Gerät für 20 Euro probiert haben und es gepfiffen hat: Dann liegt es nicht an Ihnen.

Ich habe über 30 Jahre Hörgeräte verkauft und einen Satz öfter gehört als jeden anderen: „Ich verstehe nur noch Bahnhof.“ Heute sage ich Ihnen, warum Lauterdrehen nie geholfen hat, was die Läden Ihnen nicht erzählen und was stattdessen hilft. Ohne Termin, ohne Rezept, ohne Tausende Euro.

Ich weiß, wie das klingt: noch so ein Versprechen. Darum lesen Sie die nächsten fünf Minuten in Ruhe und prüfen Sie jeden Satz. Jedes Jahr Warten kostet Gespräche, die Sie nicht zurückbekommen.

Nennen wir ihn Heinz

Heinz ist 72, einundvierzig Jahre Maurer. Männer wie ihn hatte ich hundertfach vor mir.

Der Fernseher steht auf 38. Beim Akustiker war er einmal, das Angebot war vierstellig. Der Verstärker für 20 Euro aus dem Internet pfiff bei jeder Kopfbewegung und ging nach einer Woche zurück. Danach hat Heinz gar nichts mehr gemacht.

Dann das Krippenspiel seines Enkels. Paul ist sieben. Heinz sitzt in der ersten Reihe und schaut vierzig Minuten dem Jungen auf den Mund. Hinterher kommt der Kleine angerannt.

„Opa, hast du gehört, wie ich den Hirten gerufen hab?“

„Ganz toll, Kumpel.“

Er ist sieben. Er weiß, dass Opa lügt.

Es ist fast nie die Lautstärke, die Menschen endlich etwas tun lässt. Es ist ein Kind, das merkt, dass Opa nur so tut.

Vielleicht hat Ihnen jemand diesen Artikel geschickt, oder Sie lesen ihn für Ihren Mann. Hier steht, was Menschen wie Heinz fast nie erfahren: Ihr Problem war nie die Lautstärke.

Was in der Bahnhofshalle passiert

Sie stehen in einer Bahnhofshalle, eine Durchsage kommt. Laut ist sie. Aber in der Halle hallt alles: Züge, Koffer, Leute.

Laut genug ist sie. Deutlich ist sie nicht.

So hört ein Ohr, das nachlässt. Nicht zu leise. Zu durcheinander.

Darum liegen so viele teure Geräte in der Schublade. Dr. Lehmann sagt: rund zwei von fünf. Zu leise war keins davon.

Ein 20-Euro-Gerät dreht die ganze Halle auf. Ich nenne diese Geräte Lautmacher: Das Verhältnis zwischen Stimme und Lärm bleibt, wie es war. Nur lauter. Und weil Mikrofon und Lautsprecher dicht beieinandersitzen, kreischt es bei jeder Kopfbewegung, wie beim Dorffest, wenn einer mit dem Mikrofon zu nah an die Box geht.

Vier Wege, und wo jeder scheitert

Wer schlechter hört, hat in Deutschland vier Möglichkeiten. Ich gehe sie der Reihe nach durch: was jede kann und wo sie scheitert. Auch wenn es gegen mein altes Geschäft geht.

Erstens: die Kasse. Sie zahlt einen Festbetrag, für beide Ohren 1.603,81 Euro, bei 10 Euro Zuzahlung je Gerät. Der Haken ist die Schwelle: Die Kasse zahlt erst ab 30 Dezibel Hörverlust auf dem besseren Ohr und wenn Sie von 100 Wörtern höchstens 80 verstehen. Verstehen Sie 81, bekommen Sie nichts. Heinz versteht noch mehr als 80 von 100 Wörtern. Für ihn zahlt die Kasse nichts. Und bis das Gerät da ist, vergehen oft Monate. Wer unter der Grenze liegt und warten kann, nimmt die Kasse. Das meine ich ernst.

Zweitens: der Akustiker. Wer deutlich schlechter hört, ist dort richtig. Die Technik ist gut, das bestreite ich nicht. Aber ich habe selbst hinter dem Tresen gestanden und selbst eingekauft. Die meisten Hörgeräte kosten im Einkauf rund 150 Euro. Dr. Lehmann sagt: Die Bauteile selbst, Hörer, Chip und Mikrofon, kosten in der Herstellung 110 bis 140 Euro. Den Rest zahlen Sie für Laden, Personal, Verwaltung, Werbung und Provision. Ich habe auf Provision verkauft, mindestens 8 Prozent von jedem Gerät. Dazu kommen oft Service-Pakete: Nachsorge über mehrere Jahre, beim Kauf gleich mitverkauft. Das ist der Teil, den ich nicht mehr mitmache. Und die kleinen, fast unsichtbaren Geräte? Einen großen Teil des Aufpreises zahlen Sie dafür, dass man das Gerät nicht sieht. Über zehn Jahre kommen Batterien, Ersatzteile und Reparaturen dazu, mehrere Tausend Euro. Heinz' Angebot war vierstellig. Er hat es nicht angenommen.

Drittens: das Gerät für 20 Euro. Das ist kein Hörgerät, sondern der einfachste Verstärker. Der Chip, der Stimmen vom Lärm trennen kann, kostet allein mehr als ein komplettes 20-Euro-Gerät. Drin sitzen nur Lautsprecher und Akku in einer Plastikschale. Darum macht es nur lauter, und darum pfeift es. Heinz' Gerät pfiff bei jeder Kopfbewegung und ging nach einer Woche zurück. In einer Studie im Fachblatt JAMA machte ein Billig-Verstärker das Verstehen sogar schlechter als gar kein Gerät. (Reed et al., JAMA 2017) Wenn Sie so eins probiert und aufgegeben haben: Es liegt nicht an Ihnen.

Aber Warten hat seinen Preis. Erst fragt man nach, dann nickt man, dann geht man nicht mehr hin. Laut der Fachzeitschrift The Lancet ist Schwerhörigkeit einer der größten Risikofaktoren für Demenz, die man selbst beeinflussen kann. Und Paul erzählt seine Geschichten bald lieber der Oma.

Der vierte Weg: einer, der Ihnen die Durchsage ins Ohr sagt

Was hilft in der Halle? Nicht mehr Lautsprecher. Sondern einer, der neben Ihnen steht und Ihnen die Durchsage ins Ohr sagt, während die Halle einen Schritt zurücktritt.

Darum geht es beim guten Hören: nicht die Halle lauter machen, sondern die Stimme nach vorn holen.

Grafik Bahnhofshalle: die Stimme vorn, der Lärm zurück
Dieselbe Halle, derselbe Lärm. Nur die Stimme ist jetzt vorn.

Ich nenne das „Stimme vorn“. Ein richtiger Hörverstärker hört mit Richtmikrofonen nach vorn, hebt mit einem Sprach-Chip die Stimme heraus und dämpft den Lärm. Er pfeift nicht, wenn er richtig sitzt. Und man sieht ihn nicht.

Warum ich Dr. Lehmann erst nicht geglaubt habe

Dr. Peter Lehmann, ein HNO-Arzt, den ich gut kenne, hat mir so ein Gerät gezeigt. Er gibt ihm 10 von 10. Mein erster Gedanke: noch ein Lautmacher. 149 Euro für ein Paar? Das kann nicht gehen.

Also habe ich es selbst getestet, mit demselben kritischen Blick wie jedes Gerät in 30 Jahren. Ich habe auf das geachtet, was ich bei jedem Billiggerät gehört habe: das Pfeifen, das bloße Lautmachen, das Durcheinander, sobald mehrere Leute reden. Es ist kein Lautmacher. Es ist ein Hörverstärker mit Sprach-Chip. Ich finde ihn sehr gut. Heute trägt eine Freundin von mir einen.

Hände einer älteren Frau prüfen einen Hörverstärker
Dreißig Jahre Erfahrung, ein Gerät für 149 Euro.

Die Forschung bestätigt das: In der JAMA-Studie verstanden die Teilnehmer ohne Gerät 76 von 100 Wörtern, mit dem besten Hörverstärker 87, mit einem Hörgerät für 1.910 Dollar 88. (Reed et al., JAMA 2017)

Das Gerät heißt Lumavelle Hörverstärker Pro. Ein Paar zum Aufladen, im Ladecase:

  • Vier Richtmikrofone, die nach vorn hören

  • Sprach-Chip, der Stimmen hervorhebt und den Lärm filtert

  • Kein Pfeifen, wenn er richtig sitzt; Aufsätze in drei Größen

  • Im Ohr, rund zwei Gramm, so groß wie eine Kaffeebohne; keine App, kein Hörtest

Die ersten Tage klingt alles ungewohnt. Geben Sie ihm eine Woche. Dann gehört es dazu.

Meine ehrliche Empfehlung. Wer unter der Kassengrenze liegt und warten kann, nimmt die Kasse. Wer deutlich schlechter hört, plötzlich schlechter hört oder Ohrgeräusche hat, geht zum HNO-Arzt. Alle anderen, mit leichter bis mittlerer Einbuße, die nicht Tausende zahlen wollen, probieren zuerst einen Hörverstärker, so wie es Dr. Lehmann seinen Patienten rät. Und wenn er nicht reicht, haben Sie 30 Tage getestet statt Tausende Euro gezahlt.

„Meine Frau war genervt, weil ich den Fernseher immer lauter gedreht habe. … Am Anfang war es ungewohnt … Aber nach zwei Tagen hat sich das eingependelt.“

Klaus R.
Klaus R., 68, Augsburg
Kundenbewertung

„Ich war skeptisch. 149 € für etwas, das man sonst beim Akustiker für tausende Euro bekommt? … die Dinger sind erstaunlich gut. … In lauten Restaurants wird es schwieriger, aber dafür sind sie auch nicht gedacht.“

Renate W.
Renate W., 74, Hannover
Kundenbewertung

„Kein Bluetooth, keine App, kein Pairing. Auspacken, laden, reinsetzen, Lautstärke einstellen — fertig. … Der Lumavelle funktioniert einfach.“

Ingrid K.
Ingrid K., 67, Dortmund
Kundenbewertung

In knapp drei Monaten ist wieder Krippenspiel. Hinterher kommt ein Kind angerannt, noch im Kostüm: „Hast du gehört?“ Und diesmal müssen Sie nicht lügen.

Großvater und Enkel im Hirtenkostüm lachen in der Kirchenbank
Dieselbe Kirchenbank, ein anderes Weihnachten.

Was Sie sonst zahlen würden

Warum nur 149 Euro? Er wird direkt verkauft: kein Laden, kein Verkaufspersonal, keine Anpassungstermine. Gerade läuft die Herbst-Aktion, nur bis 31. Oktober. Wie lange er danach noch lieferbar ist, ist offen.

Vergleichen Sie den Preis nicht mit dem 20-Euro-Ding, sondern mit der Rechnung beim Akustiker:

Wer beim Akustiker mehr will als das Kassenmodell, zahlt im Schnitt 1.657 € aus eigener Tasche. Das ist der höchste Aufpreis aller Hilfsmittel in Deutschland (Mehrkostenbericht der Krankenkassen).

Der Lumavelle Hörverstärker Pro: 299 €, in der Herbst-Aktion 149 € für das Paar.

Herbst-Aktion, nur bis 31. Oktober
Lumavelle Hörverstärker Pro
das Paar, zum Aufladen, mit Ladecase
Das Paar im Ladecase mit Garantie und E-Book
Alles, was dazugehört, und nichts, was man nicht braucht.
299 € (UVP)149 €
Gratis dazu:
  • Lebenslange Garantie (Wert 60 €)
  • E-Book „Der Hör-Ratgeber“ (Wert 14,99 €)
30 Tage zu Hause testen, auch getragen · Lieferung in 4–8 Werktagen · kostenloser Versand
Jetzt 30 Tage zu Hause testen
PayPal mit Käuferschutz · Klarna · Kreditkarte · Apple Pay · Google Pay

Sie können natürlich weitermachen wie bisher und hoffen, dass es keiner merkt. Kinder merken es.

So laufen die 30 Tage: Sie testen ihn zu Hause, auch getragen. Passt er nicht, schreiben Sie an info@lumavelle.de, es antwortet der Inhaber selbst, in der Regel direkt. Sie schicken ihn zurück und bekommen den Kaufpreis erstattet; den Rückversand zahlen Sie selbst. Behalten Sie ihn, gilt die lebenslange Garantie.

Ich hätte es viel früher sagen sollen: Sehr oft reicht ein Hörverstärker. Die Halle ist nicht leiser geworden. Aber die Stimme, auf die es ankommt, ist wieder vorn.

Dr. Marianne Bergmann

Häufige Fragen

Ist das nicht dasselbe wie die billigen Geräte bei Amazon?

Nein. Die machen alles gleich lauter. Der Hörverstärker Pro hebt Stimmen hervor und filtert den Lärm. Prüfen Sie es 30 Tage selbst.

Pfeift er?

Nein, wenn er richtig sitzt. Dafür liegen Aufsätze in drei Größen bei.

Geht das mit Brille? Brauche ich eine App?

Er sitzt im Ohr, die Brille stört nicht. Keine App, kein Handy, die Lautstärke stellen Sie am Gerät ein.

Für wen ist er nicht?

Er ist ein Hörverstärker, kein Hörgerät und kein Medizinprodukt, gemacht für leichte bis mittlere Einbuße. Wer deutlich schlechter hört, lässt sein Gehör messen. Bei plötzlicher Verschlechterung, einseitigem Hörverlust, Ohrgeräuschen oder Schmerzen bitte zuerst zum HNO-Arzt.


Der Lumavelle Hörverstärker Pro ist ein Hörverstärker, kein Hörgerät und kein Medizinprodukt. Dieser Beitrag ist Werbung und kein redaktioneller Artikel. „Der Hör-Ratgeber“ ist ein Angebot von Lumavelle; Lumavelle verdient am Verkauf. Dr. Marianne Bergmann und Dr. Peter Lehmann arbeiten mit Lumavelle zusammen. „Heinz“ ist keine reale Person, sondern steht für Erfahrungen, die Dr. Bergmann in ihrem Berufsleben oft gemacht hat; Name und Einzelheiten sind erfunden. Kundenbewertungen mit Namen sind echte Bewertungen, gekürzt. Die Studie von Reed (2017) hat Hörverstärker dieser Geräteklasse untersucht, nicht den Hörverstärker Pro selbst; Dr. Lehmann und Dr. Bergmann haben geprüft, dass sie auf ihn übertragbar ist. Situationsbilder sind Symbolbilder, teils mit KI erstellt. Rückgabe innerhalb von 30 Tagen ab Erhalt, den Rückversand trägt die Kundschaft. Anbieter, Anschrift und Kontakt im Impressum.