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HNO-Arzt prüft jeden Weg zum besseren Hören, vom Kassengerät bis zum Akustiker, und verrät, was er seinen Patienten wirklich rät

Dr. Peter Lehmann
Aufgeschrieben von der Redaktion
Erzählt von Dr. Peter Lehmann, HNO-Arzt
Zuletzt aktualisiert: Montag, 21. September 2026
Dr. Peter Lehmann in seiner Praxis

Mein Name ist Dr. Peter Lehmann, ich bin HNO-Arzt.

Und ich war selten so verärgert über meine eigene Branche wie heute.

Jede Woche sitzen Menschen um die 60, 70, 80 vor mir, die in derselben Zwickmühle stecken.

Die Krankenkasse zahlt ein Gerät. Aber erst, wenn es richtig schlecht ist. Und bis es da ist, vergehen oft Monate.

Der Akustiker hat morgen einen Termin frei. Aber wer ein gutes, kleines Gerät will, legt im Schnitt über 1.600 Euro drauf.

Und im Internet gibt es Geräte für 20 Euro, die alles versprechen.

Die meisten machen am Ende gar nichts.

Sie drehen den Fernseher lauter.

Sie fragen dreimal nach.

Sie gehen nicht mehr zum Stammtisch, zum Chor, zum Kaffeekränzchen. Weil sie dem Gespräch nicht mehr folgen können.

Irgendwann hatte ich genug davon.

Ich habe mir alle Wege selbst angesehen. Die Geräte gekauft. Mit meinen Patienten verglichen.

Das habe ich gefunden.

Das Kassengerät

Beiges Hinter-dem-Ohr-Hörgerät mit Schlauch, das typische Kassengerät

Das Kassengerät ist fair, das sage ich gleich.

Die Kasse zahlt einen Festbetrag. Sie zahlen 10 Euro Zuzahlung je Gerät. Die Technik kommt von denselben Herstellern wie beim Akustiker.

Aber die Kasse zahlt erst ab 30 Dezibel Hörverlust auf dem besseren Ohr. Und erst dann, wenn Sie höchstens 80 von 100 Wörtern verstehen.

Anders gesagt: Solange Sie 81 von 100 Wörtern verstehen, zahlt Ihnen die Kasse keinen Cent.

Dabei sind genau diese 19 fehlenden Wörter die, die Ihnen beim Familienessen fehlen.

Und wenn Sie über der Grenze liegen: HNO-Termin, Rezept, Akustiker, mehrere Anpassungstermine.

Bis das Gerät sitzt, vergehen oft Monate.

Meistens ist es dann ein Gerät hinter dem Ohr. Beige, mit einem Schlauch in den Gehörgang.

Es funktioniert. Aber die Batterien sind alle paar Tage leer. Es pfeift, wenn man den Telefonhörer ans Ohr hält. Und jeder sieht es.

Ich habe diese Geräte oft genug gesehen. Ich weiß, wie viele in der Schublade landen.

Etwa 2 von 5 Menschen legen ihr Gerät irgendwann weg. Nicht weil es kaputt ist. Weil es anstrengt, damit zu leben.

Der Akustiker mit dem Wunschgerät

Beratung beim Akustiker: Prospekt, kleine Geräte auf dem Tablett, Angebot auf dem Tisch

Wer bei Ketten wie Fielmann, Amplifon, Kind oder Geers ein kleineres, besseres Gerät will, zahlt drauf.

Im Schnitt 1.657 Euro aus eigener Tasche. So viel Aufpreis gibt es bei keinem anderen Hilfsmittel in Deutschland.

Die Technik ist gut. Das will ich nicht kleinreden.

Aber ich kann Ihnen genau sagen, wofür Sie da bezahlen.

Das Gerät selbst, also Hörer, Chip und Mikrofon, kostet in der Herstellung etwa 110 bis 140 Euro.

Der Rest?

Die Ladenmiete in der Fußgängerzone.

Das Personal.

Die Provision. Ja, viele verdienen an dem mit, was sie Ihnen verkaufen. Darum wird so oft das Premium-Modell empfohlen.

Die Gebietsleitung.

Die Zentrale.

Die Fernsehwerbung.

Und dann die Kosten, über die keiner redet.

Batterien, Jahr für Jahr. Ersatzteile. Reparaturen. Termine zum Nachstellen.

Über zehn Jahre kommen da schnell mehrere Tausend Euro zusammen.

Für Technik, die in der Herstellung rund 140 Euro kostet.

Ich habe zu viele Rentner erlebt, die zwischen Heizkostenabrechnung und Hören entscheiden mussten.

Die 20-Euro-Geräte aus dem Internet

Billiger Verstärker aus dem Internet neben der aufgerissenen Blisterverpackung

Hier werde ich wirklich wütend.

Was im Internet für 20 oder 30 Euro verkauft wird, sind reine Lautmacher.

Das muss man verstehen. Es ist der wichtigste Grund, warum so viele glauben, günstige Geräte taugen nichts.

Ein Lautmacher macht alles lauter. Die Stimme. Aber auch das Besteck, die Kaffeemaschine, den Kühlschrank, den eigenen Atem. Alles gleich laut.

Er kann die Stimme nicht vom Lärm trennen.

Darum bleiben Stimmen dumpf, während alles andere unangenehm laut wird. Und darum pfeift er.

Wer beim Familienessen nichts versteht, dem fehlt nicht die Lautstärke. Dem fehlt, dass die Stimme aus dem Lärm heraussticht.

Lauter macht das nur schlimmer.

Allein der Chip, der das kann, kostet mehr, als diese Geräte im Ganzen kosten. Er kann also gar nicht drin sein.

Was Sie bekommen, ist ein Lautsprecher und ein Akku in einer Plastikschale.

In meinem Vergleich waren diese Geräte mit Abstand die schlechteste Wahl. Ungefilterter Lärm direkt ins Ohr ist auch nicht gut für das Gehör, das noch da ist.

Wenn Sie so ein Ding probiert und aufgegeben haben, dann haben Sie keinen richtigen Verstärker ausprobiert. Sondern einen Lautmacher.

Lassen Sie sich davon bitte nicht abschrecken.

Lumavelle Hörverstärker Pro (149 €)

Der Hörverstärker Pro neben zwei Kaffeebohnen, fast gleich groß

Dieses Gerät hat mich überrascht.

Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, dachte ich: noch so ein Internet-Lautmacher mit besserer Werbung. 149 Euro für ein Paar, das kann nicht gehen.

Also habe ich gemacht, was ich mit jedem Gerät mache. Ich habe es mir genau angesehen. Und mit meinen Patienten gegen alles andere getestet.

Drin stecken Bauteile derselben Klasse, die auch die großen Marken bei Zulieferern wie Knowles kaufen.

Vier Richtmikrofone hören nach vorne. Dahin, wo der Mensch sitzt, mit dem Sie reden.

Das Gerät holt die Stimme nach vorne und dämpft den Hintergrund. Statt alles gleich lauter zu machen.

Es pfeift nicht.

Es sitzt im Ohr. So groß wie eine Kaffeebohne, rund zwei Gramm. Mit drei Größen Aufsätzen passt es auch in engere Gehörgänge.

Es ist wiederaufladbar. Abends ins Etui, morgens voll. Kein Batteriewechsel mit zitternden Fingern über dem Waschbecken.

Kein Laden. Keine Provision. Keine Termine.

Ein kleiner Anbieter, der direkt verkauft. Wer eine Frage hat, schreibt eine E-Mail, und es antwortet ein Mensch. Rund um die Uhr.

30 Tage zum Testen. Lebenslange Garantie.

In meinem Vergleich konnten die meisten Patienten bei ruhigen Gesprächen und am Fernseher keinen großen Unterschied zu Geräten hören, die das Zehnfache kosten.

Und ich habe immer wieder denselben Satz gehört: „Warum hat mir das keiner früher gesagt?“

Was mir Patienten erzählen

Familie am Sonntagstisch, alle reden mit

Seit ich meine Ergebnisse weitergebe, höre ich von vielen, die es ausprobiert haben.

Dieselben Sätze kommen immer wieder:

„Stimmen waren auf einmal klar, nicht nur lauter.“ — Hannelore M., 72, Freiburg

„Jetzt trage ich die Verstärker abends und wir schauen auf normaler Lautstärke.“ — Klaus R., 68, Augsburg

„149 € für etwas, das man sonst beim Akustiker für tausende Euro bekommt? … Die Dinger sind erstaunlich gut.“ — Renate W., 74, Hannover

„Seit ich die Verstärker trage, gehe ich wieder zum Seniorentreff.“ — Elfriede B., 76, Dresden

Was ich empfehle

Dr. Lehmann zeigt einer Patientin den kleinen Hörverstärker

Das sage ich jedem, der mich fragt.

Wenn Sie deutlich schlecht hören, über der Kassengrenze liegen und mit einem Gerät hinter dem Ohr leben können: Das Kassengerät ist eine gute, faire Lösung.

Wenn Geld keine Rolle spielt, sind Sie beim Akustiker gut aufgehoben. Sie zahlen dafür, aber Sie werden betreut.

Wenn Sie aber sind wie die meisten meiner Patienten, merken, dass Ihnen Wörter fehlen, aber noch „zu gut“ für die Kasse sind, keine 1.600 Euro drauflegen wollen und nicht noch einmal auf einen pfeifenden Lautmacher hereinfallen wollen:

Testen Sie zuerst den Lumavelle Hörverstärker Pro.

149 Euro. Kein Termin. 30 Tage zu Hause ausprobieren.

Hilft er Ihnen nicht, schicken Sie ihn zurück.

Ich rate das inzwischen auch Patienten, die sich jahrelang geweigert haben, überhaupt etwas zu tragen. Viele tragen ihn heute jeden Tag.

Und fast alle sagen mir denselben Satz: „Hätte ich das mal früher gemacht.“

Wichtiges Update

Seit dieser Artikel erschienen ist, fragen sehr viele Leserinnen und Leser nach dem Hörverstärker Pro.

Lumavelle hat uns mitgeteilt, dass die Herbst-Aktion noch bis 31. Oktober läuft: statt 299 € nur 149 € für das Paar mit Ladecase, dazu gratis:

  • Lebenslange Garantie (60 €)
  • Der Hör-Ratgeber als E-Book (14,99 €)
  • Reinigungs-Set mit Etui (19,99 €)

Dazu 30 Tage zu Hause testen und gratis Versand.

Wie lange der Hörverstärker Pro noch lieferbar ist, ist offen.

Alles im Paket: Ladecase mit Geräten, Aufsätze, Kabel, Reinigungs-Set und E-BookJetzt 30 Tage testen

Kommentare (5)

Hannelore M.
Hannelore M., 72, Freiburg
20. September 2026 · Verifizierter Kauf
Seit zwei, drei Jahren habe ich beim Familienessen immer weniger verstanden. Alle reden durcheinander, die Kinder dazwischen — irgendwann hab ich nur noch genickt. Mein Mann hat dann den Lumavelle bestellt, weil ich mich vor dem Gang zum Akustiker gedrückt habe. Am ersten Abend war ich ehrlich überrascht: Stimmen waren auf einmal klar, nicht nur lauter.
Thomas A.
Thomas A., 42, Stuttgart
19. September 2026 · Verifizierter Kauf
Papa (75) weigert sich seit Jahren, zum Akustiker zu gehen. Hab ihm die Lumavelle geschenkt. Er trägt sie freiwillig — das sagt alles.
Gerhard S.
Gerhard S., 70, Nürnberg
18. September 2026 · Verifizierter Kauf
Ich hatte Angst, dass die Geräte drücken oder nach einer Stunde unangenehm werden. Nix davon. Ich vergesse manchmal, dass ich sie trage. Die verschiedenen Aufsätze dabei sind gut — der mittlere passt bei mir perfekt.
Wolfgang H.
Wolfgang H., 71, Kassel
17. September 2026 · Verifizierter Kauf
Man sieht die Dinger kaum. Meine Nachbarin hat erst nach Wochen gefragt, was das ist. Ich hatte Bedenken, dass es aussieht wie ein Hörgerät und Leute komisch reagieren. Tut es nicht. Klein, unauffällig, funktioniert.
Ingrid K.
Ingrid K., 67, Dortmund
16. September 2026 · Verifizierter Kauf
Kein Bluetooth, keine App, kein Pairing. Auspacken, laden, reinsetzen, Lautstärke einstellen — fertig. Genau so muss das sein. Der Lumavelle funktioniert einfach.
Hinweis: Der Lumavelle Hörverstärker Pro ist ein Hörverstärker und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei plötzlicher Verschlechterung, einseitigem Hörverlust, Ohrgeräuschen oder Schmerzen bitte zuerst ärztlich abklären lassen. Rückgabe innerhalb von 30 Tagen, den Rückversand trägt die Kundin oder der Kunde. Anbieter und Kontakt im Impressum.